Suzie's pferdiger Lebenslauf
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Erst 1994 habe ich wieder auf einem Pferd gesessen, das war im Urlaub in Wien auf dem Prater. Da konnte man für 5 Schilling drei Runden in der Bahn reiten.
 
Als "reiten" kann man das aber nicht bezeichnen: Ich hab mich draufgesetzt, das Pferd ist mit mir 3 Runden um die Bahn gefetzt (Ich konnte es grad so davon abhalten im Galopp wieder am Eingang abzubiegen) und wir sind dann mit "Sliding Stop" vorne am Pferdeparkplatz wieder angehalten und ich bin zitternd wieder abgestiegen ..

 
Aber ich habe mich nicht unterkriegen lassen ..
1995 bin ich mit meinem Freund in die Carmargue gefahren, um die weißen wilden Pferde zu sehen.
 
Von einer Bootstour aus haben wir die Pferde auf den Weiden gesehen und eine Vorführung, wie ein paar Guardians Stiere eintreiben.
Dann wollte ich aber unbedingt selbst reiten - zu den Wildpferden!
Es war nicht leicht ohne Französisch zu sprechen diesen Ausritt zu organisieren, aber ich habe es am Ende doch geschafft und bin mit einer kleinen Gruppe (2 Franzosen + Ich) zu den Wildpferden geritten.
 
Mein Pferd hieß Dancing Girl, weil es ein recht nervöses Tierchen sei ..
Oje :-(
Dancing Girl aus Frankreich
Carmargue
 
Ich war dann am Anfang ziemlich unsicher, aber es ist nichts passiert.
Wir sind ca. 2h durch die Landschaft geritten, auch getrabt und galoppiert und haben die Wildpferde besucht.

 
Irgendwie war ich zum "Urlaubsreiter" mutiert. Denn im Oktober 1995, während eines Urlaubs in Tunesien habe ich ebenfalls einen Ausritt gemacht.
 
Moktar aus Tunesien
Tunesien
Bei diesem Ausritt waren wir nur zu zweit. Wir sind ca. 2,5h unterwegs gewesen, hauptsächlich in Olivenhainen und auf Feldern.
Es war ein wunderschöner Ausritt und da habe ich beschlossen mir wieder einen Reitverein zu suchen.

 
Deshalb habe ich im Herbst 1995 angefangen einen Reitverein zu suchen. Weil aber alles zu zweit mehr Spaß macht habe ich eine Arbeitskollegin animiert mitzukommen.
 
Inzwischen war ich auch zuhause ausgezogen und in der Nähe meiner neuen Wohnung befande sich gleich zwei Reitvereine. Der Reitverein Rüsselsheim e.V. und der Reitstall Raab. Ich habe in beiden Vereinen ein paar Probestunden genommen und mich dann für den Reitstall Raab entschieden.
 
 Erstens war das für mich näher, zweitens brauchte ich dort keinen Vereinsbeitrag und keine Aufnahmegebühr zu bezahlen (fand ich damals sicherer, weil ich ja nicht wußte ob ich dabeibleiben werde) und last but not least hatten die ersten 3 Reitstunden bei Herrn Böhm sehr viel Spaß gemacht.
 
Ausserdem war das für Petra praktischer, weil sie mit der S-Bahn zum Stall kommen mußte und der andere Reitverein in dieser Hinsicht recht ungünstig gelegen ist.
 
Eins der Pferde auf dem ich sehr häufig geritten bin war die Stute Pauline:
 
 
Auf Pauline bin ich sehr gerne geritten, wir haben sehr gut zusammen gepasst und es hat immer alles hervorragend funktioniert.
 
Petra und ich sind immer Dienstags zur Reitstunde gegangen.

 
Da uns beiden das Reiten viel Spaß machte haben wir im Frühjahr 1996 eine Reittour gebucht - eine Woche reiten im Alentejo in Portugal.
 
Während dieser Woche hatte jeder sein eigenes Pferd auf dem er jeden Tag geritten ist. Wir sind ca. 20km pro Tag geritten und haben jeden Abend woanders übernachtet.
 
Mein Pferd hieß Ribomar und war ein ganz süßer ;-)
 
Ribomar aus Portugal
Alentejo
 
Petras Pferd hieß Cheebes und war das größte Pferd von denen die dabeiwaren (insgesamt 5), aber dafür der ruhigste.
 
Die Reitwoche war sehr schön, wir hatten viel Spaß und die Landschaft war wundervoll - alles grün, überall Seen (in denen wir die Pferde immer trinken liessen) und viele Flußdurchquerungen. Dazu noch die typischen weißen Dörfer und einige Burgen ..  
 
Im Sommer habe ich meine Freundin Marion (aus Wattenscheid) besucht. Da sie ebenfalls umgezogen war reitet sie auch nicht mehr beim Reithof am Kruppwald.
Sie hat sich inzwischen ein eigenes Pferd gekauft. Ein Friesenfohlen.
 
Torben heißt er und ist unheimlich süß
 
Torben aus Gelsenkirchen
Torben
 
Inzwischen ist er natürlich größer und sieht sehr beeindruckend aus!

 
In der Zwischenzeit ritt ich immernoch regelmässig in Rüsselsheim. Dienstags Reitstunde und oft Sonntags Ausritte. Die Ausritte waren immer 2 - 3h lang und sehr schnell. Meistens sind wir irgendwo angehalten und haben was getrunken / Pause gemacht.
 
Ein neues Pony hatte es mir besonders angetan:
Snoopy
 
Auf Snoopy bin ich auch sehr gerne geritten. Es hat immer sehr viel Spaß gemacht. Er war sehr penibel bei der Hilfengebung, beim kleinsten Fehler hat es sofort deutlich gezeigt. (Buckeln wenn das Bein zu weit hinten ist oder der Zügel rumschlabbert, aufhören wenn man nicht im Takt mitreitet ..)

 
Ich bin weiterhin immer im Urlaub geritten, wenn es möglich war. So zum Beispiel in Irland.
 
Dort habe ich zwei Ausritte gemacht.
Im Südwesten bei Bantry bin ich relativ spontan auf Patch zu einem Aussichtspunkt geritten
 
Patch aus Irland
Irland
 
und im Nordwesten habe ich in Donegal einen zweistündigen Ausritt auf Cobber gemacht.
 
Wir sind durch den Wald geritten und am See entlang (mit Blick auf Donegal), ein sehr schönes Ausreitgelände hatten sie dort.
 
 
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