Aegidienberg
Auf einem Aegidienberger durchs Siebengebirge
 
- Zweiter Tag -
 
Aber am nächsten Morgen mußten wir schon wieder so früh aufstehen *gähn*
Diesmal war das Suchen der Pferde etwas schwieriger, denn sie wurden gerade gefüttert und stecken deshalb alle die Köpfe durch die Gitter an einem Ende des Paddocks, so das ich nur die nassen Pferdehintern sah.
Zum Glück lief Andre (ein Bereiter dort am Hof) gerade vorne vorbei und konnte mir so sagen wo Pantera und Preciosa stecken. Sie waren relativ leicht davon zu überzeugen das Futter liegen zu lassen und mit mir zu kommen *staun*.

Diesmal ging es in eine andere Richtung, so kamen wir ueber einige schoene Wiesen und an Feldern entlang, während wir am Tag zuvor hauptsächlich im Wald unterwegs waren.
Pantera war allerdings viel schneller, während wir am ersten Tag fast immer ganz hinten in der Gruppe unterwegs waren und recht gemütlich getöltet und getrabt sind waren wir nun immer ganz vorne mit dabei und im Schritt hat sie immer wieder versucht noch weiter nach vorne zu gelangen.

Nach einer Ewigkeit führte die Mittagspause uns zu einer riesigen Reitanlage, wo wir zehn unserer Pferde dicht nebeneinander am Waschplatz angebunden haben, eine sehr hübsche Reihe ;-)
 
 

Alle Pferde ungefähr gleich groß, alle braun (zwar unterschiedliche Brauntöne von "dunkelblond" bis dunkelbraun, aber trotzdem alle braun) dicht an dicht nebeneinander - das sieht schon lustig aus.

Wir hatten am Morgen Brötchen geschmiert und mitgenommen, die nun eifrig verdrückt wurden. Alle waren schon ziemlich geschafft und froh als Franziska  verkündete, daß der Rückweg wesentlich kürzer ausfallen werde.
 

Das war er dann auch.
Wir waren aber trotzdem müde und geschafft als wir gegen halb 3 wieder am Hof ankamen.

Nun hieß es Pferde putzen, füttern, selbst was futtern und dann alles einpacken, Pferde verladen usw.. Andrea und ich mußte uns von unseren Pferden verabschieden und sie zurück auf den Paddock bringen - am liebsten hätte ich Pantera mitgenommen, aber leider habe ich nicht mal eben 13.000 dm in der Tasche um ein Pferd zu kaufen und außerdem fehlen mir auch Zeit und Geld um ein Pferd zu versorgen.

Die meisten Pferde gingen recht anstandslos in den Hänger, bei keinem hat es mehr als 2 Minuten gedauert bis sie drin waren. Dann die lange Fahrt zurück - mit Tempo 80 dauerte es wesentlich länger als hin ..
Auf dem Hof zuhause dann noch die Pferde ausladen und in ihre Boxen bringen - man, waren die alle froh wieder daheim zu sein.

Es war dann auch schon nach 8 als ich endlich zuhause ankam.
Ein anstrengendes aber wunderschönes Wochenende. Ich freu mich schon aufs nächste Mal :-)))
 

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