Wiesenhof 
 

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RSG Eddersheim 
Im Gotthelf 21
65795 Hattersheim

06145 / 31427 
http://www.rsg-wiesenhof.de


Kosten:
Item ja/nein Betrag
Reitstunden auf Schulpferden ja 25,- 
bei mind. 7h im Quartal 20,-/h 
bei mind. 11h im Quartal 18,-/h
Reitunterricht mit Privatpferd ja 15,- /h
10,- /h bei mind. 7h im Quartal
9,- /h bei mind. 11h im Quartal
Aufnahmegebühr nein -
Jahresbeitrag ja 100,-
Arbeitsstunden Pflicht ja 10h
Ausritte ja pro Stunde eine Reitstunde

Ausführung:

Länge einer Reitstunde 1 Stunde, bei Bedarf auch länger (z Bsp.: große Abteilung)
Unterrichtszeiten Mo: 20 Di: 19 
Jeden Tag (Mo - Fr) 1 bis 2 Nachmittagsstunden und eine Abendreitstunde gegen acht.
Max. Abteilungsgröße 8 Pferde (meist eher nur 5 - 6)
Gestaltung des Reitunterrichts 4 verschiedene Reitlehrer mit unterschiedlichem Niveau (Anfänger, Fortgeschrittene, Gute Reiter, Springen) 
Bei S. Weigand: Sehr abwechslungsreiche Gestaltung der Stunde, kurzweilig. Viele Übergänge. Gelungene Mischung aus Abteilungsreiten / freiem Reiten. Man reitet nicht hinterher muß aber trotzdem nicht dauernd selbst ausdenken was man als nächstes macht. Ab und zu Einstreuung von Theorie.
Wieviele Pferde und welche Größen?  ca. 20, darunter einige Ponys, 1 Fjordpferd, sonst Großpferde mit Stockmass zwischen 1,55m bis 1,70m
Wann sind Ausritte und wie lang, wie oft?  Unregelmäßig am Wochenende längere Ausritte, 
Anstatt der Stunde mgl., wenn alle dafür sind

Sonstige Bemerkungen:
Anfahrtsweg Auf der B?? von Flörsheim Richtung Eddersheim fahrend biegt man direkt hinter der Dea-Tankstelle rechts ab. Am Ende der Straße (geradeaus geht's nicht weiter) biegt man rechts ab , auf den Feldweg der direkt zum Wiesenhof führt
Allgemeiner Zustand des Geländes / Halle / Boxen / Pferde?  2 neue Hallen, Aussenplatz, Weiden, Paddocks und neue bzw. renovierte Boxen sind vorhanden. Alles ist neu oder frisch renoviert. Die Pferde machen einen gepflegten und gesunden Eindruck
Sonstige Angebote Kurse (z Bsp.: erste Hilfe am Pferd) 
Voltigieren  Reitabzeichen
ab Sommer: therapeutisches Reiten

Verlauf der 1 Probestunde
Welches Pferd nehmen wir denn? Das entscheiden wir daran welche Pferde nachmittags gegangen sind. Schauen wir mal auf den Plan. Ah, Excalibur ist gar nicht gegangen, also nimm den. Putzzeug findest du hier im Schrank - Name steht drauf. Die Halfter hängen da drüben, Sattel in der Sattelkammer. Ok, also erst mal putzen. Excalibur zappelt ein wenig rum, ist aber ansonsten brav und läßt sich auch problemlos Satteln und Trensen. Das ging ja schon mal ganz gut. Was machen die anderen?

Ah, da kommt ja jemand zu mir .. "Bevor wir in die Halle gehen müssen wir aufräumen: Putzzeug in den Schrank, Halfter aufhängen, den Putzplatz fegen" Hm, okay. Also schnell das Putzzeug weggebracht, das Halfter auf dem Weg in die Halle an den Haken. In der Halle natürlich erst mal nachgurten, aber dann -oje - wie soll ich denn da raufkommen? Sabine hält gegen, das ist ja schon mal ganz gut :-). Also den Fuß in den Steigbügel -oh, das klappt ja sogar... Aber dann? Oje. "Los hoch mit dir" , einfacher gesagt als getan. Häng ich da wie ein nasser Sack neben dem lieben Kalli, der sich zum Glück nicht aus der Ruhe bringen läßt. Und endlich habe ich es geschafft - puh.
Na denn, erst mal ein paar Runden Schritt, klaro. Nach ein paar Minuten dann antraben, die Pferde im Trab lösen. Auch kein Problem. Okay. Und dann Schrittwechsel - Übergänge von Trab zu Schritt und zum Halten üben. Macht die Pferde wach. Fleißigen Schritt verlangen.Nach einiger Zeit dann "So langsam zum Aussitzen kommen", mal alle ganze Bahn und Schulter herein auf der langen Seite. Danach wieder verteilen. Weiter Übergänge reiten. Auf zwei Zirkeln verteilen. Ein paar Theoriefragen an alle gestellt. Durch den Zirkel wechseln. So nun reiten wir Übergänge von Trab zu Galopp. Die offene Seite des Zirkels traben, die geschlossene Seite galoppieren. Was soll ich sagen, das klappt ja sogar. Willig spring Kalli auf die Galopphilfen an und läßt sich nach einer halben Runde wieder durchparieren. Später haben wir das noch mal gemacht, aber von X zu A (bzw. C) galoppieren und von A zu X traben. Danach wieder verteilen. Jetzt kommt jeder mal einzeln dran. Susanne mal durch die Länge der Bahn geritten, Volte, die Volte war nix, noch einmal probieren, durchparieren zum Halten Ein paar Theoriefragen. Wieder antraben, okay. Und bei B halten. Ne ne, nicht schon 3 Meter vorher Schritt reiten, noch einmal. Ja, so ist besser. Bei M noch mal das Ganze. Ja, so ist gut... Ja so ist besser. Okay weiter. Nun alle ganze Bahn. Aus der Ecke kehrt reiten. Volte. Schlangenlinien durch die ganze Bahn. Und wieder verteilen. Nicht hinterherreiten, wenn es zu langsam ist, dann überhole. Auf den Mittelzirkel geritten. Dann muß jeder noch mal einzeln galoppieren. Das wird so lange geübt bis es klappt, je nach Können das galoppieren an sich, die Galoppvolte, der Zirkel ... Susanne antraben und bei A angaloppieren, auf den Zirkel geritten. Das ist doch kein Zirkel - das ist kein Ei und kein Quadrat oder sonstwas. So ist besser, okay - Schluß für heute. Zügel lang, Schritt

Huch, schon halb 10? Kam mir gar nicht so lang vor die Stunde..
Beim Halle-Verlassen noch die Hufe auskratzen und ab in die Box.
Das hat ja gut geklappt.

Und Spaß gemacht hat es auch.
Nächste Woche komm ich wieder!

Verlauf der 2 Probestunde
So, da wären wir wieder. Schon nach halb sieben, wo ist denn die Reitlehrerin. Noch nicht da, naja egal. Wie such ich mir jetzt ein Pferd aus? Schon ist jemand zur Stelle und wir schauen gemeinsam auf den Plan. Miramu ist heute erst eine Stunde mitgegangen, okay - wo ist das Pferd?

Ah da, gut. Dann kann's ja losgehen. Diesmal denk ich auch sofort dran Putzzeug und Halfter wegzuräumen und zu fegen. Inzwischen ist auch Sabine da, nur sind die Voltis noch in der Halle. Aber das stört ja nicht weiter, wir können ja schon mal reingehen. So habe ich beim Nachgurten und Bügel einstellen auch noch was zum Zuschauen - die Voltis üben am Holzblock. Das Aufsteigen klappt auch prima, sogar ohne Gegenhalten. Während des Warmreitens beenden die Voltis auch ihr Training und tragen die Blöcke raus.
Auch heute erst mal eine Weile Schritt, danach Leichtraben. Große Biegungen reiten am Anfang, die Pferde wachmachen, zwischendurch mal halten oder Schritt reiten. Nach dem Nachgurten die Pferde weiter lösen im Trab und lockerem Galopp. Viele Übergänge reiten. Das klappt soweit ganz gut, manchmal buckelt Miramu ein bißchen beim angaloppieren. So heute machen wir mal Stangenarbeit. Auf dem oberen Zirkel legt Sabine 3 Stangen aus. Die Stangen immer mal wieder einbauen und drüber reiten. Ihr sollt doch Übergänge reiten - ihr trabt ja alle nur..Nein nein, ihr müßt auf der Zirkellinie bleiben, nicht innen an die Stangen ranreiten und dann nach außen ausweichen. Okay, dann trabt mal über die Stangen, danach angaloppieren - schöne weiche Übergänge reiten. Oder bis zu den Stangen galoppieren, durchparieren und rübertraben.

So, dann mal alle langsam zum Aussitzen kommen. Alle mal ganze Bahn durchparieren zum Schritt und Schenkelweichen. Wie geht das, frage ich. Dann komm mal in die Mitte, die anderen machen so lange abwechselnd Schenkelweichen und Schulter herein. (Ausführliche Erklärung des was, wie und warum) Die anderen sind inzwischen wieder angetrabt, ich geselle mich wieder dazu. So, Susanne mal angaloppieren - huch, bei Miramu mit den Beinen ein bißchen vorsichtig, wenn man sie zu sehr ärgert, das wird sie grantig. Und tatsächlich buckelt sie wieder ein wenig bei der Hilfengebung. Noch mal alle ganze Bahn, an der langen Seite den Trab verstärken. Und durch die ganze Bahn wechseln, dabei über die Stangen traben. Durchparieren zum Schritt. Fleißigen Schritt verlangen, im Takt treiben *rechts, links, rechts, links ... *Achten reiten. (lustiges Chaos entsteht) Ruhig noch mal. Wieder antraben, Kehrtvolten. Auf zwei Zirkeln geritten, auf den Zirkeln auch mal galoppieren. Mehrmals durch den Zirkel wechseln. Nun alle auf den Zirkel bei A und über die Stangen. Miramu, Classic, Kalli in der Mitte. Nach den Stangen ruhig mal angaloppieren und weiter Schrittwechseln reiten. Miramu macht die Stangenarbeit sichtlich Spaß, mit großen Schritten trabt sie sehr aufmerksam drüber und macht keine Fehler! Okay verteilt euch wieder.
Nun kommt jeder einzeln dran. Auf den oberen Zirkel und ganz klein die Wendung reiten - ganz innen über die Stangen. Und zwar so lange bis es klappt. Schön in der Wendung bleiben, nicht geradeaus über die Stangen, wenn man die Linie hat dabei bleiben. Miramu macht das prima. Nach der Übung ist für jeden dann jeweils Schluß nachdem er dran war.

Schon wieder Schluß? Das ging ja wieder schnell.
Die Hufe werden wieder in der Halle ausgekratzt, aber diesmal kommt erst die Decke wieder drauf bevor es in die Box zurück geht.

Die anderen gehen noch gemeinsam Essen, ich kann nicht - schade, aber vielleicht beim nächsten Mal.

Mein Urteil:
Pferde Die gut gerittenen Pferde haben einen guten  Ausbildungsstand und sind umgänglich. 
Für Lektionen der höheren Dressur eignen sie sich nicht, aber zum Lernen und für Fortgeschrittene 
liegen ideale Bedingungen vor. Jedes der Pferde ist rittig und kann von Anfängern wie Fortgeschrittenen geritten werden.
Unterricht Der Unterricht ist abwechslungsreich und lehrreich. So macht reiten lernen Spaß. Sehr kurzweilige Reitstunden!
Preis/Leistungs- 
Verhältnis
Mit 20,- pro Stunde bewegt sich der Preis im unteren Niveau für Reitstunden . Der Preis von 18,-/h ist unschlagbar günstig. Und trotzdem ist der Unterricht qualifiziert und gute Pferde vorhanden.
Insgesamt Wer sich sicher ist, daß er dabei bleibt und auch regelmäßig reitet (wegen dem Jahresbeitrag) der ist hier gut aufgehoben. Hier kann man für einen akzeptablen Preis vernünftig reiten lernen!