New Zealand November 1997  
Das schönste Ende der Welt
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 Thames - Christchurch   5 - 9 November
 
05.11 Coromandel Daytour
Am nächsten Tag haben wir uns auf der Coromandel Peninsula am wunderschönen weißen Strand an der Cathedral Cove und am Hot Water Beach in Hahei entspannt. Ist irre da am eiskalten Meer nach den heißen Quellen zu buddeln.
 
Cathedral Cove

06.11 Thames - Rotorua
Nach diesem ersten Kontakt mit heißen Quellen ging's dann in Rotorua hoch her, Tausende von Geysiren, heißen Seen, kochenden Matschlöchern, warmen Wasserfällen und dampfenden Quellen wollten am nächsten Tag bewundert werden. Zu diesem Zweck besuchten wir die Thermalgebiete Hells Gate und Whakarewarewa. Dies war unser erster Regentag, aber es brodelte trotzdem alles ;-) Außerdem haben wir natürlich Rotorua selbst besichtigt, unter anderem die Tudor Towers und das Bathhouse.
 

 
Hells Gate
 
  
Whakarewarewa Kiwi Whakarewarewa
 
07.11 Rotorua - Samnson
Um die Naturgewalten wenigstens einmal bei schönerem Wetter gesehen zu haben, haben wir auf dem Weg nach Taupo dann im Hidden Valley bei Orakei Korako noch mal eins dieser Thermalgebiete besucht. Um dorthin zu gelangen wird man mit einem Boot über den Ohakuri-See gefahren, bevor man die Emerald-Terrassen, einige Geysire, Sinterterrassen, das goldene Vlies, die Künstlerpalette und die Ruatapehu-Höhle besichtigt. Hinterher geht es mit dem Boot zurück zum Auto. Auf dem weiteren Weg nach Taupo haben wir es natürlich nicht versäumt uns im Wairakei Valley die Huka Falls anzuschauen Kurz danach haben wir uns zu einer Segeltour auf Lake Taupo eingefunden.. Der Segelausflug auf der Barbary (70 Jahre alte hölzerne Segeljacht - gehörte einst Errol Flinn) war echt schön - das Wasser in Neuseeland ist einfach fantastisch. Ich habe noch nie so saubere klare Seen und Flüsse gesehen. Da möchte man am liebsten sofort reinspringen, aber dafür war es leider noch ein bißchen zu kalt. Besonderer Höhepunkt der Tour war
das Füttern der neben dem Boot herfliegenden Enten .. (lustig!) und die Rock Carvings, von jungen Maori kreierte in Stein gemeißelte Maori-Schnitzereinen. Netterweise hatte das Wetter ein Einsehen und gegen Abend wurde es noch richtig schön sonnig. Dann ging es durch den Tongarrio Nat. Park. Die ganze Zeit mit Blick auf Mount Ruapehu. Am Anfang war er gar nicht zu sehen vor lauter Wolken, aber im Laufe der Zeit wurde
es immer besser, weil die Wolken immer weniger wurden. Am Ende haben wir ihn sogar noch ohne Wolken gesehen - kurz bevor er im Sonnenuntergang ganz rosa wurde. Diesen Abend hatten wir das einzige Mal ein Problem eine Unterkunft zu finden! Am Ende des Nat. Park ist ein bekannter Skiort und dort war alles voll! Es sind tausende von Motels dort, aber keine Chance! Backpacker gibt es hier auch so gut wie gar nicht. Wir
hatten Glück und haben gegen neun von einem Motel die Adresse eines B&B bekommen, wo die Hausherrin dann im Bademantel an der Straße auf uns gewartet hat. Die Frau war trotzdem sehr nett zu uns und wir hatten Riesenglück, denn das B&B war DIE Ausnahme und hat nur 55$ gekostet (für 2 inkl. Frühstück!) - normal sind die B&Bs in NZ nämlich sauteuer.
 
  
Hidden Valley - Orakei Korako
 
   
Huka Falls       Mt. Ruapehu
 
    
Taupo
 
08.11 Samnson - Nelson
Tja, damit war dann unser Besuch auf der Nordinsel schon beendet, denn nach dem guten Frühstück waren wir sehr damit beschäftigt nach Wellington zu kommen, das Auto abzugeben und auf die nächste Fähre zu gelangen. Wir hatten zwar keine Zeit uns Wellington anzuschauen, aber das was wir beim durchfahren gesehen haben hat uns überhaupt nicht gefallen. Wellington ist grau und trist - eine reine Industriestadt. Die Überfahrt war zwar stürmisch aber regenfrei. So konnten wir die Marlborough Sounds bei klarem Wetter bewundern. Schon wieder eine völlig andere wundervolle Landschaft mit nahezu unberührter Natur. es ist übrigens ratsam die Fähre 2 Wochen im Voraus zu buchen, dann wird's wesentlich billiger :-( In Picton
haben wir uns sofort in einen Bus nach Nelson gesetzt, wo wir Greg und Francisca besucht haben. Es war sehr nett bei den beiden. Sie sind beide überzeugte Christen und haben uns von ihrer "Bekehrung" erzählt. Wie selbstverständlich haben sie uns sofort bei sich übernachten lassen
 
 
      Cook Strait Marlborough Sound
 
09.11 Nelson - Christchurch
Am Sonntag mußten wir dann von Nelson nach Christchurch fliegen, um rechtzeitig zum Bildungsurlaub dort einzutreffen. Greg und Francisca haben uns zum Flughafen gebracht. Da es noch ziemlich früh war, haben wir nachdem wir die Koffer aufgegeben hatten noch einen Spaziergang zum Strand gemacht. Leider hat es angefangen zu regnen und so sind wir recht schnell zum Flughafen zurückgeeilt. Naja, unser Flug ging dann ja eh bald. In Christchurch sind wir von Helen abgeholt worden. Das war ganz witzig, weil wir ja nicht wußten wie sie aussieht und sie auch nicht wußte wie wir aussehen ;-) Wir saßen also auf einer Bank und haben darauf gewartet, daß jemand von der Schule kommt (Mit Schild in der Hand) und uns einsammelt. Auf einmal kam eine Frau auf uns zugeschlichen und fragte "Are you two girls from Germany?" - Ich dachte "Das ist bestimmt Mrs. Creighton" und sagte ja. Aber dann fragte sie irgendwas mit Unterkunft und ob wir schon wüßten wo wir hinwollen ... ?!? Da dachten wir dann natürlich das sie es doch nicht ist, außerdem hatte sie ja auch niemanden von der Schule bei sich - also haben wir geantwortet, daß wir darauf warten von der Schule abgeholt zu werden. Aber sie war es doch, hat sich dann vorgestellt und wir sind mit ihr und Steward, der draußen im Auto gewartet hat, nach Sumner gefahren. Als wir beim Tee saßen hat die Schule angerufen und gefragt, ob sie wüßten wo wir sind - sie hätten uns am Flughafen nicht gefunden :-) 

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