New Zealand November 1997  
Das schönste Ende der Welt
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        Christchurch - Invercargill   10 - 22 November
 
10.11 - 21.11 Christchurch
Die nächsten zwei Wochen verbrachten wir dann also in Neuseelands schönster Stadt. Dort haben wir die meiste Zeit in der Schule verbracht und unser Englisch aufgebessert. Aber an manchen Tagen hatten wir auch Zeit für Besichtigungen und andere touristische Aktivitäten. Stadtbummel, Kanufahren auf dem Avon (Vorsicht bissige Enten), eine kleine Rundfahrt nach Lyttelton (Banks Peninsula), botanischer Garten, Eroberung des Cave Rock (Sumner), Begegnung mit Dumbo - Christchurch's berühmtester Seelöwe ( ein Seelöwe der seit 9 Jahren jedes Jahr nach Christchurch kommt und ein paar Wochen dort verbringt), ein Ausritt an den Strand. Gewohnt haben wir in Sumner bei der Familie Creighton, nur 5 Minuten Fußweg vom Strand entfernt. Und jeden Morgen auf der Busfahrt in die Stadtmitte haben wir die wunderschöne Aussicht über die Bucht (An manchen Tagen bis Kaikoura) und auf die Southern Alps, die die ganze Südinsel in zwei Hälften teilen, genossen.
 
  
Lyttelton    Citycenter
 
  
Ausritt auf einer Farm in Marshland
 
  
Beaches
 
14.11 Christchurch - Punakaiki
Das Wochenende haben wir genutzt um einen Ausflug an die Westküste zu machen. Das Mietauto hat uns diesmal etwas mehr Mühe gekostet, weil Show-Weekend war und viele Verleihe keine Wagen mehr hatten! Aber mit 39 NZ$ für einen kleinen Schaltwagen sind wir dann doch noch recht günstig davongekommen! Endlich kamen wir den Alpen, die wir die ganze Zeit aus der Ferne sehen konnten auch mal näher. Wenn man ganz nah davor ist wirken sie auf einmal sehr imposant und zeitweise wundert man sich sehr wo denn da die Straße durch oder drüberführen mag! An vielen Stellen tauchen zwischen den Bergen unerwartet Seen auf, die immer wieder einladen die eine oder andere Rast einzulegen. Über den Arthurs Pass (Start des
strömenden Regens), der inmitten von dichten Wäldern liegt und an Greymouth vorbei ging es nach Punakaiki. Herrliche Gegend, wilde zerklüftete Landschaft und einsam! Die Westküste ist rauh, aber wunderschön. Dort haben wir uns die allseits bekannten Pancake Rocks angeschaut. Leider war grad Ebbe und die Blowholes somit nicht aktiv. Am späten Nachmittag sind wir den Truman-Track gelaufen. Am Ende des Treks gelangt man zum Perpendicular Point, eine fantastische einsame Bucht, in der viele Felsen und Höhlen sind, sehr faszinierend!!! Mitten in der Nacht sind wir dann noch mal zu den Pancake Rocks gefahren, um die Blowholes in Action zu sehen.
 
  
      Southern Alps     Lake Ida     Arthurs Pass
 
   
    Punakaiki         Pancake Rocks
 
Truman Track

15.11 Punakaiki - Hamner Springs
Am nächsten Tag ging es via Cape Foulwind - schöne Seehundkolonie, die man von oben gut beobachten kann (falls es mal nicht so doll regnet) und via Lewis Pass (Regen Ende) nach Hamner Springs. Der Lewis Pass ist entgegen dem Arthurs Pass fast völlig baumfrei, aber mit genauso schönen Seen. Durch die fehlenden Bäume hat man aber eine unglaubliche Aussicht über die schier endlosen Berge. In Hamner konnten wir uns nach dem Whitewater Rafting auf dem Waiau River, der nach dem vielen Regen viel mehr Wasser führte als üblich und deshalb wesentlich schneller war als sonst, in den heißen Quellen entspannen. Hamner ist ein verschlafenes alpines Dorf, unglaublich idyllisch gelegen zwischen all den Bergen. Beim Baden haben wir dann Claudia getroffen, die mit uns im Englischkurs in Christchurch ist. Ihre Hostfamilie hat ein Ferienhaus in Hamner und sie verbrachten das ganze Wochenende hier! Am Abend sind wir auf einen Besuch zu Claudia gegangen und haben uns im Vollmond auf der Terrasse sitzend mit einer Tasse Tee
aufgewärmt.
 

 
Cape Foulwind Hamner Springs

16.11 Hamner Springs - Christchurch
Der letzte Tag des Wochenendes führte uns nach Kaikoura, wo wir eigentlich mit einem Boot Wale beobachten wollten, aber leider wurde diese Tour abgesagt. Erst haben wir in einem Cafe eine heiße Schokolade getrunken und gewartet, ob die nächste Tour stattfindet, aber leider wurde auch die 3 Uhr Tour nicht durchgeführt. So haben wir zunächst nur die Strandpromenade und die Seehund-Kolonie besichtigt. Leider waren die Seehunde nur auf den weit entfernten Felsen (ab und zu sind einige auch direkt am Parkplatz). Um nicht völlig "leer" auszugehen haben wir uns für eine Walbeobachtung per Flugzeug angemeldet. Am Flughafen erwartete uns dann, nach einer kurzen Einführung über Wale, eine 5-Sitzige Propellermaschine. Damit sind wir dann aufs Meer rausgeflogen und haben stundenlang über der Bucht gekreist. Ganz am Anfang hab ich einmal Delphine gesehen - winzig kleine hüpfende Pünktchen, da hab ich mir überlegt woran ich denn einen Wal erkennen soll? Ich hatte schon die Hoffnung aufgegeben, daß wir noch einen Wal zu Gesicht bekommen, aber dann habe ich plötzlich einen gesehen! Nach meinem Handzeichen (Ich saß auf dem Copilotenplatz!) sind wir Sturzflugartig runtergegangen in immer enger werdenden Kreisen (man, da kann's einem ganz schön übel bei werden ...), um den Wal aus circa 500m Höhe zu beobachten. Wir sind dann so lange um den Wal gekreist bis er getaucht ist. Danach ging's dann direkt zurück, wir waren auch schon eine
Dreiviertelstunde unterwegs. Nach dem Aussteigen hab ich dann bemerkt, daß mir ganz schön mulmig zumute war - jedenfalls hatte ich ganz schön Wackelpudding in den Knien ;-) Der Weg von Kaikoura nach Christchurch führt durch die Canterbury Plains - alles plattes Land.
 

  
Lewis Pass        Kaikoura

22.11 Christchurch - Invergarcill
Nach den beiden Kurswochen ging es dann in die letzte Runde, auf in den Süden. Dort erwartete uns viel Regen.. Trotzdem ist uns die Schönheit der Otago Peninsula nicht entgangen, auch wenn wir keinen Albatross gesehen haben. Um Zeit zu sparen sind wir nach Dunedin geflogen, dort wurden wir am Flughafen von der Mietwagenfirma abgeholt. Der letzte Mietwagen war auch wieder One-Way (nach Queenstown) und hat uns wegen der relativ ungewöhnlichen Orte (keine internationalen Flughäfen) 50NZ$ am Tag gekostet. Als erstes haben wir uns die Stadtmitte von Dunedin angeschaut: den Octagon-Platz, das Bahnhofsgebäude und die blabla Kirche. Direkt im Anschluß wartete die Otago Peninsula auf unseren Besuch. Am Taiaroa Head
haben wir Seehunde und eine Shag (Cormorant) - Kolonie aus der Nähe gesehen. Leider hat sich kein Albatross blicken lassen (Die Kolonie ist nur mit Führungen zu sehen und die sind leider nur einmal am Tag (um 14.00 Uhr)). Am Larnach Castle dann hatten wir einen schönen Überblick über die ganze Halbinsel und natürlich ist das Schlößchen (winzig!) auch hübsch anzusehen. Die Southern Scenic Route ist ansonsten leider nicht sonderlich interessant, die Sehenswürdigkeiten liegen nämlich nicht auf der Route, sondern alle noch mal je 20-30km Umweg neben der Strecke. Und zu allem Überfluß meinte es kein einziger Pinguin gut mit uns am Nugget Point. Die Purakaunui Wasserfälle waren nach den vielen anderen Fällen auch nicht
mehr so beeindruckend und die Curio Bay haben wir dann leider ausgelassen, weil es schon recht spät war und wir nicht noch mal 40 - 50km Umweg fahren wollten. Vielleicht ist es bei schönerem Wetter aber besser (bewölkt). Im Nachhinein habe ich mich geärgert, daß wir zu den Fällen gefahren sind und nicht zur Curio Bay, aber vielleicht komme ich ja eines Tages noch mal nach Neuseeland!?

 
Dunedin
 
  
Taiaroa Head
 
Puraukanui Falls

  


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