New Zealand November 1997  
Das schönste Ende der Welt
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    Invercargill - Awaroa   23 - 27  November
 
23.11 Invergarcill - Te Anau
Auf der Strecke von Invergarcill nach Te Anau ist der Ausblick auf die schneebedeckten Berge recht faszinierend. Erster Stop war die Bucht in Riverton, bekannt als Riverton Rocks. Hier ist ein guter Ort um auszuspannen und sich ein/zwei Tage Ruhe zu gönnen. In der Te Waewae Bay haben wir eine Wanderung gemacht, dort haben wir einige OysterCatcher ,einen Reiher und andere Vögel gesehen. Natürlich waren wir hier wie fast überall völlig allein und keine Anzeichen von menschlichem Einfluß zu sehen! Die Mittagspause haben wir am herrlichen Lake Manapouri verbracht. Dort gibt es ein Unterwasserkraftwerk, was man auf einer Tagestour zum Doubtful Sound besichtigen kann/muß. In Te Anau wollte ich mir die Glühwürmchen an gucken. Deswegen habe ich eine Tour in die Te-Ana-Au Cave mitgemacht, in der die Glow Worms leben. Es beginnt mit einer schönen Bootsfahrt über den zweitgrößten See Neuseelands - Lake Te Anau. Im Visitorcenter gibt es eine kurze Einführung über die Glühwürmchen und danach geht es in die Höhle, die auch Cave of rushing water genannt wird, weil innen einige Wasserfälle tosen. Bevor es im Sonnenuntergang zurück über den See ging, konnte ich noch einen kurzen Spaziergang durch den urigen Wald rund um die Höhle machen.
 
  
           Te Wae Wae Bay  Lake Manapouri
 
    
Lake Te Anau & Te Ana-Au Cave

24.11 Milford Sound Daytour
Natürlich brauchten wir einen ganzen Tag für unseren Ausflug zum Milford Sound. Und der Tag fing sooo gut an: Regenbogen über dem Lake Te Anau - wow, was für ein Anblick... Aber schon bei den Mirror Lakes fing es an mit leichter Bewölkung. Diese verstärkte sich im Laufe der Fahrt bis zum strömenden Regen, so daß wir während der Fahrt leider nur sehr selten angehalten haben um die tolle Landschaft zu genießen. Sogar Schnee lag da stellenweise rum und das bei 20° - unglaublich. Während unserer Schiffahrt auf dem Sound fand der Regen dann seinen Höhepunkt, so daß wir die ganzen Schönheiten zwar gesehen, aber nicht gesehen haben ... Dafür gab's jede Menge sehr imposante Wasserfälle ;-), wie zum Beispiel die Bowen
Falls. Aber nicht einmal die Delphine meinten es gut mit uns - sie waren zwar da, aber außer einem winzig kurzen Moment einer Rückenflosse wollten sie sich mir nicht zeigen. Die Pinguine wollten zwar, aber bei dem Regen hätten die Möwen auch nicht viel anders ausgesehen :-( Naja, jedenfalls ähnlich, aber wir wissen ja, daß es die seltenen Fjordland Crested Penguins waren. Auf dem Rückweg haben wir dafür dann die Keas kennengelernt, allerdings sind die ja schon wieder zu wenig scheu .. Jedenfalls fanden wir das Anknabbern unseres Autos nicht ganz so witzig. ;-) Wobei es ja eigentlich nett ist, das sie sich einem so ganz aus der Nähe zeigen... Nur schade, daß es immer noch so heftig am regnen war. Jedenfalls sind wir auf einen Parkplatz gefahren, um die Plätze zu tauschen und da saßen auf einmal 6-7 Keas rum, die dann alle auf uns zugehüpft kamen. Und prompt saß einer auf der Motorhaube. Und ein anderer machte es sich auf dem Außenspiegel bequem. Da haben wir dann entschlossen doch nicht die Plätze zu tauschen, weil wir die Keas nicht reinlassen wollten. Außerdem fing der auf der Motorhaube an an den Metallteilen rumzuhacken, da bin ich dann doch lieber wieder losgefahren und wir haben später irgendwann die Plätze getauscht.
 

 
Rainbow
 
  
Milford Sound
 
  
Waterfalls

25.11 Te Anau - Queenstown
Am nächsten Morgen wollten wir ev. noch mal zum Sound oder zum Doubtful Sound, falls das Wetter besser sei, aber leider war es immer noch sehr düster und alles voller Wolken. So haben wir uns dann auf den Weg nach Queenstown gemacht. Ein schöner Anblick bietet sich einem, wenn man zur rechten Zeit an der Haltestelle des Kingston Flyer vorbeikommt :-). Das ist ein Dampfzug mit dem man eine beschauliche Fahrt nach Kingston (am Ende des Lake Wakatipu) machen kann. Sieht wirklich gut aus, diese antike Dampflok vor den Bergen. Nach einem kurzen Zwischenstop am Lake Wakatipu sind wir ziemlich bald in Queenstown angekommen. Die Gegend um Queenstown ist einfach überwältigend. Auch wenn der Ort selbst ziemlich
touristisch ist würde ich einen Besuch dort in der Gegend unbedingt empfehlen... Ich bin nachmittags nach Glenorchy (am Kopf des Sees Wakatipu) gefahren, um einen Ausritt zu machen. Ich würde sagen, das ist eine der schönsten Ecken Neuseelands. Schon die Fahrt am See entlang entführt einen in eine wunderschöne Berglandschaft. Der Ausritt führte am Seeufer entlang durch die überwältigende Berglandschaft! Leider mußte ich danach sofort zurück nach Queenstown, ich wollte ja Birgit nicht zu lange warten lassen. Sie hätte doch mitkommen sollen, Glenorchy ist zwar wirklich ein winziges Kaff - aber die Landschaft - fantastisch!! Zurück in Queenstown sind wir dann noch mit der Gondola gefahren und haben die wirklich wundervolle Aussicht von Bob's Peak über Lake Wakatipu und die umgebende Bergwelt genossen. Herrlich!
 

  
Kingston Flyer Lake Wakatipu Queenstown
 
    
Glenorchy

26.11 Queenstown - Nelson
Am nächsten Tag mußten wir diese wundervolle Gegend leider schon wieder verlassen. Ich bin nach Nelson geflogen und Birgit nach Auckland und zurück nach Deutschland. Den Rest des Tages hab ich in Nelson in der Stadt verbracht und für den nächsten Tag Bustickets und Verpflegung eingekauft. Dort war es zwar furchtbar windig, aber sonnig. Und die nächsten beiden Tage sollte dann sogar der Wind nachlassen :-)) Übernachtet habe ich im Beach-Hostel, die haben jede Menge Free-Bees, unter anderem Pickup/Dropoff am Flughafen oder Stadtmitte, Fahrradverleih und Frühstück. Das Fahrrad war sehr praktisch um in die Stadtmitte zu kommen und das Frühstück hat mir erneutes Kaufen von Toastbrot erspart ;-)

27.11 Nelson - Awaroa
Es ging nämlich in den Abel Tasman Nat. Park. Zu unmenschlicher Zeit kam der Bus um 6.50 morgens am Hostel vorbei und hat mich, und meine 3 Zimmergenossinen abgeholt. Um circa 9 Uhr waren wir dann in Marahau, wo die 3 Japanerinnen sich auf den Track gestürzt haben und ich mich auf ein Boot. Den ersten Teil des Parks hab ich also vom Wasser aus gesehen, bis ich in der Torrent Bay ausgestiegen bin. Von dort bin ich über die High Tide Route nach Anchorage gelaufen, was mich ungefähr 2 Stunden beschäftigt hat, da ich es mir nicht nehmen lassen hab einen Abstecker zu den Cleopatra Pools zu machen. Durch den Regenwald, über kleine Anhöhen ging's rund um das Vogelschutzgebiet bis Anchorage. Diese Bucht ist einfach
paradiesisch, goldener Sand, glasklares blau -türkises Wasser - umwerfend. Ich hab bei der Ankunft dort wirklich gedacht "I'm in Paradise", so begeistert war ich über die Schönheit dieser idyllischen Bucht! Leider kam das Boot dann viel zu schnell, um mich wieder einzusammeln. Ich hätte dort gerne noch viiiiiiiel länger verweilt. Die Bootsfahrt endete für mich in Tonga (ein weiterer toller Strand), von wo ich nach Awaroa laufen wollte. Der Weg führt hauptsächlich durch Regenwald, aber immer wieder mal kommt man an eine wunderschöne Bucht mit goldgelben Sandstrand - herrliche Wanderung! Als ich dann nach 1,5h in der Awaroa Lodge ankam war ich doch heilfroh endlich den schweren Rucksack abzulegen ... Ohne den Rucksack hatte ich unerwarteter Weise dann aber wieder genug Elan, um stundenlang rumzulaufen und die nähere Umgebung zu erkunden. Dort fand ich dann einen wundervollen weißen Sandstrand, das Awaroa Inlet mit vielen Vögeln, die dort brüten, einen kleinen blauen Pinguin (der war ja sooo niedlich!!) und den Herrn vom DOC (Department of Conservation), der mich am nächsten Morgen per Boot über das Awaroa Inlet bringen wird, weil die Flut das Überqueren zu Fuß (ziemlich) unmöglich macht.
 

Abel Tasman NP
  
  
       Anchorage  Awaroa  Cleopatras Pools

  


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