| Saint
Lucia 14 - 24 Februar 1997
Reittour unter Palmen |
Strand „Anse Chastanet"
Am nächsten
Tag sind wir mit Sybille zum Strand vom Anse
Chastanet gelaufen. Man läuft circa. 45 Minuten über einen
kleinen Berg, was sehr anstrengend ist, aber man hat unterwegs sehr schöne
Aussichten auf Soufriere und den kleinen Piton und wird bei der Ankunft
von dem romantischen Anblick dieser kleinen palmenbestandenen Bucht mit
goldschwarzem Sand belohnt. Dort haben wir den ganzen Tag am Strand gelegen,
geschwommen und geschnorchelt. Vom Schnorcheln war ich richtig fasziniert,
ich war ganz begeistert über die vielen bunten Fische, die ich dort
gesehen habe. Gestreifte Sergants, Hornhechte, Mitternachts-Papageifische,
Barsche sind ein paar von ihnen, die ich in einem Tauchbuch wiedererkannt
habe. Zum Mittagessen haben wir uns im Strandrestaurant Sandwiches und
Cocktails bestellt, die wir unterm Sonnenschirm verputzt haben. Zurück
nach Soufriere haben wir ein Wassertaxi genommen. Im Guesthouse angekommen
hat Peter sofort eine Kakaopflanze gepflückt, weil er ganz entsetzt
war, daß wir noch nie eine gesehen hatten. Wir mußten dann
auch gleich die schleimigen weißen Kakaosamen - die so überhaupt
nicht an unseren Kakao hier erinnern - probieren. Sogar der Geschmack ist
völlig anders. Diesen Abend hatten wir im Garten ein Barbeque mit
Sybille, Deborah, Kai (Deborahs Mann), Horst, Barbara und Peter. Zum Glück
waren wir schon fertig mit Essen, als wir wegen Regen ziemlich überstürzt
alles abbauen mußten. Aber man kann ja auf der überdachten Terasse
sitzen. Nach dem Regen kamen dann ganz viele Glühwürmchen raus
- wunderschön dieser Anblick.
Strand „Jalousie"
Nach harter Verhandlung
mit dem Wassertaxifahrer ging es mit demselben zum Strand Jalousie,
der sich zwischen den beiden Pitons befindet. Dort befanden sich außer
uns nur zwei Security-Guards, die das derzeit geschlossene Hotelgelände
bewachten. Super - ein Strand ganz für uns allein. Beim schnorcheln
habe ich einige neue Fischarten und sogar eine Moräne gesehen. Später
bin ich auf der Wiese rumgelaufen und habe dabei eine Kokosnuss gefunden.
Der Guard, der mir eigentlich sagen wollte, daß man nicht auf dem
Hotelgrundstück rumlaufen darf hat dann die Kokosnuss für mich
geöffnet. Die Nuss haben Klaus und ich dann zusammen ausgetrunken
und gegessen. Bei einem Spaziergang am Ufer entlang habe ich dann den zweiten
Guard getroffen, der mir eine kleine Bar gezeigt hat. Klaus und ich sind
dann später zu dieser Bar gelaufen, um etwas kühles zu trinken.
Dort haben wir uns dann auch mit Marcus-Antonius (so hieß der zweite
Guard) unterhalten.
An diesem Abend
begann dann die Reittour mit einem herrlichen Abendessen bei Deborah. Überhaupt
waren alle Mahlzeiten während der Tour einfach fantastisch, immer
reichlich und vor allem unglaublich lecker. An das karibische Essen könnte
ich mich gewöhnen :-)
Doch plötzlich
kam der Franzose, der an diesem Tag in Sybilles Zimmer eingezogen war,
hoch und fragte mich, ob ich mein Licht angelassen hätte ..
Ich hab gesagt nein,
das ist aus und er ging wieder runter. Aber ein paar Augenblicke später
kam er ganz aufgeregt wieder rauf und Peter übersetzte „Alles geklaut"
Da war es dann mit
der Gemütlichkeit vorbei - wir sind natürlich alle runter und
jeder hat in seinem Zimmer nachgeguckt. Durcheinander war überall
ein bißchen, bei mir war nur ein Portemonaie weg das ich vorher mit
am Strand hatte, deswegen waren dort nur 20 Dollar, Perso, Kreditkarte
und Schülerausweis drin. Bei den Franzosen fehlte ziemlich viel Geld
(ca. 800,-), eine Videokamera, eine Goldkette - der Rest lag vor dem Fenster
verstreut. Auch Klaus hatte Glück, die teure Kamera lag draußen
vor dem Fenster, nur seine Strandtasche mit ein paar Dollar und Sonnencreme
war futsch.
Die Polizei hat
mein Portemonaie dann im Gebüsch wiedergefunden, Perso und Kreditkarte
waren noch drin *puh*
Die Polizisten haben
uns dann ALLE mitgenommen zum Revier, das Auto war vielleicht vollgestopft
.. innen stapelten wir uns: zu zweit auf dem Beifahrersitz und auf der
Rückbank 4, die Polizisten standen auf der Ladefläche. Unterwegs
haben sie dann auch noch einen jungen Mann verhaftet, den Deborah und Barbara
in Verdacht hatten. Der mußte dann auch noch mit auf die Rückbank.
J
Nach circa 3 Stunden
waren endlich alle Aussagen aufgenommen und wir wurden zurückgefahren.
Naja, grad noch
mal Glück gehabt, daß die Diebe mit meinem Strandportemonaie
zufrieden waren. Am besten hatte es allerdings Sybille, die grad rechtzeitig
abgereist war.
Botanischer Garten,
Mourne Coubaril und Vulkan
Leider hatte ich
in der Nacht ziemlich heftige Bauchschmerzen und ich habe deshalb nur wenig
geschlafen. Ich hatte sogar schon überlegt, ob ich jemanden wecke,
damit wir zu einem Arzt fahren. Zwischen 4 und halb fünf habe ich
mich angezogen und bin im Garten rumgelaufen. Um 6 ist Peter wachgeworden
und hat sich natürlich gewundert, daß ich schon auf bin. Nachdem
ich von den Bauchschmerzen erzählt hatte war er (und die anderen auch)
sehr besorgt, ob ich denn mit den Bauchschmerzen reiten könnte. Nach
meinem spärlichen Frühstück startete die Tour erstmal mit
der Besichtigung des botanischen Gartens inkl. Diamont-Waterfall.
Dann sind wir zur
Plantage „Mourne Coubaril" gefahren, wo uns von Peter Kaffee-, Kakao-,
Kokosnuß-, und Zuckerrohr-Verarbeitung vorgeführt wurde. Nach
dem Mittagessen haben wir dann endlich die Pferde gesehen. Ich habe Disappear
- einen süßen dunklen Falben bekommen und Klaus Black Beauty
- eine schwarze Stute. Douanes Pferd heißt Anjeho - ein Fuchs. Kurze
Zeit später sind wir dann losgeritten. Er hat vorsichtshalber ein
Funkgerät mitgenommen, falls mein Bauchweh zu schlimm wäre, dann
hätten sie mich abgeholt und mit dem Auto zur Unterkunft gefahren.
Zum Glück verschwanden die Bauchschmerzen aber langsam und bei den
Sulphur Springs (Schwefelquellen im Vulkan) war es scho beinahe ganz weg.
Dort haben wir einen geführten Rundgang durch den Vulkan gemacht und
die Quellen aus nächster Nähe betrachtet, bevor hoch auf den
Vulkanrand geritten sind und uns das Ganze nochmal von oben angeschaut
haben. Übernachtet haben wir hoch oben in den Bergen, bei Thomas,
einem Deutschen, der dort ein Ferienhaus (Haus? Naja, Villa trifft es eher)
hat. Den Geckos schien es dort auch sehr gut zu gefallen, jedenfalls waren
dort sehr viele davon. - Vielleicht wegen der herrlichen Aussicht? Barbara,
Horst und Peter sind, wie fast jeden Abend, auch dorthin gekommen zwecks
gemeinsamen Abendessens und Unterhaltung. Vorher sind wir aber noch in
den Pool gehüpft, der so an einer Kante angebracht war, daß
man vom Pool aus einen wunderschönen Blick auf die entfernten Pitons
im Sonnenuntergang und das Meer hatte. Was ein Erlebnis. Nach dem Essen
hat Peter durch seine Zaubertricks wesentlich zur Unterhaltung beigetragen.
Ganz spontan sind wir darauf gekommen und haben ihn überredet etwas
vorzuführen, war richtig beeindruckend und das ohne Vorbereitung.
Er hat sieben Münzen verschwinden lassen und wieder auftauchen und
danach sogar eine glühende Zigarette und Wein.
Schwimmen mit
den Pferden & fliegende Fische
Am zweiten Tag der
Reittour sollten wir Gelegenheit zu einem ganz besonderen Erlebnis bekommen
- das Schwimmen im Meer mit den Pferden! Dazu mußten wir aber erst
einmal wieder zur Küste, also ging es fast unaufhörlich bergab.
Unterwegs genossen wir einige schöne Aussichten und die tolle Landschaft.
Kurz vor der Mittagspause folgten wir einer Weile einem kleinen Flußlauf
durch eine Schlucht, überquerten das Bächlein dabei auch ein
paarmal, bis wir zu einer wunderschönen gebogenen Palme kommen - ein
herrliches Plätzchen für die Rast! Die Verpflegung kam per Auto
und wurde uns von der Straße in die Schlucht hinabgereicht. Als Nachtisch
pflückten wir für uns grüne und für die Pferde braune
Kokosnüsse. Weiter ging es an riesigen Bananenplantagen vorbei bis
zu einem einheimischen Haus über dem Strand L’Ivronge. Damit wir diese
Nacht dort verbringen konnten haben die Hausbewohner für uns ihre
Zimmer geräumt! Die Hausbewohner waren sehr nett und haben uns Saft
gemacht von Früchten die aussahen wie riesige Erdnüsse (der Baum
steht neben dem Haus). Vom Haus aus hat man einen fantastischen Ausblick
auf den Strand, zu dem wir dann ohne Sättel und Tagesgepäck aufgebrochen
sind. An diesem schönen einsamen Strand - den wir wie alle Strände
die noch folgen sollten - ganz für uns allein hatten konnten wir nach
Herzenslust mit den galoppieren und mit den Pferden schwimmen. Mein Disappear
war total süß, der geht total gerne schwimmen als ich ihn nach
dem Strandgalopp ins Wasser gelenkt habe ist er gleich reingestürzt.
J
Mit Pferd zu schwimmen
ist einfach wahnsinn. Beim ersten Mal habe ich mich erschreckt, als Disappear
den Boden unter den Hufen verloren hat und anfing zu schwimmen und ich
bin sofort abgestiegen und neben ihm geschwommen. Leider ist es sehr schwer
auf ein nasses Pferd wieder raufzukommen ;-)
Nach dem Schwimmen
hat Disappear sich im Sand gewälzt und ist einfach dort in der Sonne
liegengeblieben um ein Nickerchen zu machen. Da es mir mit der Weile zu
warm wurde in der Sonne rumzustehen habe ich mich neben mein Sandpferdchen
gesetzt und in seinen Schatten gelegt.
Später bin
ich dann noch mal alleine schwimmen gegangen und dabei habe ich einen Schwarm
fliegender Fische gesehen. Das war witzig. Ich bin immer hinterher geschwommen,
weil ich sie noch mal sehen wollte. Immer wenn ich zu nah kam sind sie
halt alle losgesprungen - von mir weg. Das sah total lustig aus, weil das
hunderte von winzigen Fischen waren. Doch mit einmal haben sie es sich
anders überlegt und sprangen nicht von mir weg, sondern auf mich zu
- da hab ich mich vielleicht erschreckt, als hunderte von kleinen Fischen
auf mich zu und an mir vorbeigeflogen sind!!!
Zurück bei
der Unterkunft haben wir erst mal „geduscht" aus’m Bottich mit ‘nem kleinen
Eimerchen zum scheppen...
Abends kurz vor
dem fantastischen - wieder viel zu reichlichen - Abendessen gab es dann
noch einen Regenbogen zu sehen, nach dem allabendlichen kurzen aber heftigen
Regenschauer.
Balembouche, Pony
Express und Flußdurchquerung
Am folgenden Tag
hieß das Ziel „Balembouche" eine alte Plantage mit wunderschönem
tropischen Garten und einigen Reliquien aus der Zeit, wo die Plantage noch
aktiv war.
Das Mittagspicknick
wurde uns diesmal zu einem einsamen langen Sandstrand gebracht, an dem
wir wundervolle lange Galoppaden und Wettrennen hingelegt haben. Auf dem
weiteren Weg haben wir dann den großen Piton umrundet und sind wieder
ein wenig in die Berge geritten, um eine wunderschöne Aussicht zu
geniessen. In dem Dorf Labourie, durch das unser Weg führte, habe
ich dann obwohl die Geschäfte gerade geschlossen hatten und obwohl
ich keine EC mehr hatte (die waren ja geklaut worden) Briefmarken gekauft.
Und wo ich gerade schon mal da war und sowieso auf dem Weg nach Balembouche
- da habe ich dann Pony-Express gespielt und einen Brief für Uta (die
Besitzerin der Plantage) mitgenommen :-)
Ich hab ihn zwar
etwas mißhandelt als ich mich beim Aufstieg eines kleinen steilen
Abhangs unter Disappear gelegt habe, aber Uta hat sich trotzdem sehr gefreut.
Plötzlich gelangten
wir an einen breiten und tiefen Fluß und Douane fing an seine Schuhe
auszuziehen - wir wollten da durchreiten ..
Also haben wir auch
die Schuhe und Mini-Chaps ausgezogen, die Hosen hochgekrempelt und alles
was auf keinen Fall naß werden durfte hochgebunden oder um den Hals
gehängt. Aber den Pferden hat das gar nichts ausgemacht, sie sind
alle drei einfach da durchgegangen. Ein Stückchen sind wir dann noch
dem Flußverlauf gefolgt bis zu einer Ananasplantage. An dieser führte
dann das letzte Stückchen Weg nach Balembouche vorbei. Horst, Peter
und Barbara waren auch schon da.
Abends hat Douane
Black Beautys Hufe beschlagen und wir haben ihm dabei assistiert. Dabei
haben wir auch Ib kennengelernt. Ein älterer Herr aus Hamburg, der
gerade in seiner Bambuswerkstatt einen Behälter hergestellt hat.
Uta hat in der Zwischenzeit
ein wahnsinnig leckeres Abendessen für uns gezaubert und später
hat sie uns Geschichten und Legenden von Balembouche erzählt.
Ruhetag, Schwimmen
im Fluß
Der Donnerstag sollte
dann Ruhetag sein. Diesen Tag sind wir nicht weitergeritten, sondern in
Balembouche geblieben. Wir sind mit Peter und Barbara zum Strand und haben
die Pferde mitgenommen. Peter ist auf Anjeho geritten und Barbara ist zu
Fuß mitgelaufen und hat ganz viele Fotos geschossen. Wir sind mit
den Pferden im Fluß geschwommen bevor wir uns an den Strand gelegt
haben, den wir - wie hätte es anders sein können - ganz für
uns allein hatten.
Das Meer war ziemlich
stürmisch - wie wir bemerken mußten als wir recht weit draussen
waren und es beinahe nicht geschafft hätten wieder zurück zum
Strand zu schwimmen. Wir waren alle halbtot und heilfroh wieder an Land
gekommen zu sein.
Praktischerweise
konnte man nach dem Strand und Meerbad im Fluß schwimmen, um Salz
und Sand abzuwaschen. Der Fluß war urig, total zugewachsen am Ufer
- wie am Amazonas. Auf dem Rückweg wäre ich auf den Bambusstufen
- wo es recht steil aufwärts ging - beinahe von Disappear runtergerutscht,
ich saß schon gefährlich weit hinten ..
Den Rest des Tages
haben wir auf Balembouche gefaulenzt. Ich hab mich in die Hängematte
auf der Terasse gelegt und Peter hat mir einen Drink gebracht. Der Wind
hat mich geschaukelt - ach, herrlich war das. Wunderbar entspannt bin ich
dann mitgegangen auf Plantagenbesichtigung. Wir haben uns die Ruinen der
alten Häuser angesehen und das alte Wasserrad. Zwischen den Walzen
klemmt noch heute ein Schraubenschlüssel, den die Arbeiter mal während
eines Streiks dort zwischengesteckt hatten - und ihn nie wieder rausbekommen
haben...
Vorm Abendessen
hat Peter Reitunterricht bekommen, das war lustig :-)
Wir haben alle auf
dem Hügel gesessen und dabei zugeschaut. Die Tochter von Uta durfte
dann auch mal reiten und sogar Ib hat sich mal aufs Pferd gewagt, obwohl
er noch nie auf einem Pferd gesessen hatte. Bis Mitternacht haben wir dann
alle auf der Veranda gesessen, um mir dann ein Geburtstagsständchen
zu singen. Ich hab von Uta eine Flasche Champagner bekommen, so konnten
wir dann nach dem Ständchen auch anstossen.
Rainforest
Der vorletzte Tag
der Reittour führte uns durch den Regenwald in der Mitte der Insel,
denn wir machten uns auf den Weg zur Ostküste. Auf dem Weg durch das
Innere der Insel haben wir jede Menge Baumfarne - die wohl jeder Mitteleuropäer
sehr beeindruckend findet - und Bambusse gesehen. Den Lunch gab es diesmal
aus den Satteltaschen in einem sehr schönen Pinienwald. Weiterhin
gab es endlose Täler voller Bananenstauden und wunderbare Ausblicke
von hohen Bergkämmen zu sehen auf unserem Weg nach Grace, einem kleinen
verschlafenen Ort. Dort haben wir in einem von Einheimischen geführten
Guesthouse übernachtet. Wir sind relativ früh in Grace angekommen,
so hatten wir noch etwas Zeit auf der Terrasse zu sitzen und zu lesen.
Vor dem (wie immer
wie immer sehr sehr leckeren und reichlichen) Abendessen sind Douane, Klaus
und ich in Mr Trim’s Bar gegangen. Von dieser Bar haben uns alle schon
die ganze Zeit vorgeschwärmt - vor allem halt über den netten
und lustigen Mr. Trim.
Also ehrlich gesagt
wäre ich allein niemals auf die Idee gekommen in diesen abgerissenen
Schuppen zu gehen! Naja, aber Mr Trim war dann genau so wie sie ihn beschrieben
hatten. Auf die Frage wie alt er sei antwortete er wie immer mit „way over
hundred" ..
Wir haben dann seinen
berühmten 80%igen weißen Rum probiert -iieekk- und Domino gespielt.
Honeymoon Beach
und Abschlußabend
Leider kam nun schon
der letzte Tag der Reittour, an dem wir die Atlantikküste erreichten.
Am langen Honeymoon Beach - einem feinen weißen Sandstrand, den wir
diesmal leider mit 2 weiteren Personen teilen mußten, hatten wir
noch einmal Gelegenheit für lange Galoppaden am Strand und baden im
Meer. Auch Disappear fand den Sand dort besonders schön, denn kaum
habe ich mit ihm den Strand erreicht, als ich mit ihm zum Wasser gehen
wollte - da hat er sich gewälzt. Die Wellen dort waren aber ziemlich
heftig, man merkte schnell, daß dies nicht mehr die karibische Seite
der Insel ist. Die Wellen waren so hoch, daß man aufpassen mußte
sich nicht zu überschlagen ..
Von dort ging es
über riesige Weideflächen zur Pferdeaufzuchtstation, wo wir mitten
durch die Herden ritten. Besonders die Fohlen fanden das sehr aufregend
:-)
Am Ziel angekommen
haben wir uns von den Pferden verabschiedet und sie auf die Koppel gelassen,
wo sie sich erst mal in aller Ruhe erholen durften.
Diese Nacht hatten
wir einen Bungalow am Strand „Chak chak". Im dazugehörigen Restaurant
bzw. auf der Terrasse erwartete uns ein wundervolles Barbecue mit Steelband,
Vollmond, silbern glitzerndem Meer und tanzen am Strand. Natürlich
waren Peter, Barbara und Horst auch wieder dabei. Nach dem Essen haben
wir Pina Coladas getrunken und den Abend ausklingen lassen. Und um Mitternacht
(oder um 23.00 Uhr oder um 1.00 Uhr - wer weiß das schon so genau)
sind Peter und ich noch mal im Meer geschwommen. Herrlich.
Abreise
Am Sonntag war dann
leider Abreise angesagt. Horst hat mich zur Bushaltestelle gefahren und
gewartet bis der Bus voll war und abgefahren ist. (Das System ist ein wenig
anders als bei uns, der Bus fährt ab wenn er voll ist, feste Zeiten
gibt es nicht.) So saß ich dann im Bus nach Castries und war traurig,
daß dieser schöne Urlaub vorbei ist. Ich wäre am liebsten
noch länger geblieben. Aber das ging natürlich nicht.
Nach den wiederrum
ca. 9 Stunden Flug bin ich am nächsten Morgen schon wieder in Frankfurt
gelandet und mit dem Bus nach Hause gefahren.